Über uns

Das Logo: Ein Symbol unseres Weges

Unser Logo ist weit mehr als nur ein Zeichen. Es ist eine Landkarte unserer Wirkung in Kidera und Tororo. Geprägt vom ikonischen Tororo Rock, steht es als weithin sichtbares Wahrzeichen für Hoffnung im gesamten Distrikt.

Jede Farbe erzählt die Geschichte unserer Schwerpunkte:

  • Pink: Bildung (inspiriert von den Schuluniformen der Kidera Primary School)

  • Gelb: Wirtschaftliche Stärkung

  • Rot: Gesundheitsversorgung und medizinische Unterstützung

  • Grün: Nachhaltige, moderne Landwirtschaft

  • Blau: Sauberes Wasser und erneuerbare Energien

  • Lila: Innovation und Skalierung auf weitere Dörfer

Jeder Schritt zwischen diesen Projekten ist eine Reise des Wissenserwerbs, die uns alle zu einem gemeinsamen Ziel führt: Eine Zukunft in der Heimat aufbauen.

Über Kidera: Gemeinsam stark werden

In Kidera, einem Dorf im Osten Ugandas nahe der kenianischen Grenze, leben rund 5.000 Menschen in 1.200 Haushalten unter schwierigsten Bedingungen.

  • Stärkung der Landwirtschaft: Über 3.500 Einwohner leben von der Subsistenzwirtschaft. Frauen machen 60 % dieser Arbeitskräfte aus und tragen oft die alleinige Verantwortung für ihre Familien und Kinder.

  • Investition in die nächste Generation: Angesichts von 1.200 jungen Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ist die Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit unsere dringendste Priorität – um Kriminalität vorzubeugen und Perspektiven zu schaffen.

  • Ein Fundament für Wachstum: Wir setzen auf Bildung, Berufsausbildung und wirtschaftliche Stärkung, um den Bewohnern von Kidera die Fähigkeiten zu vermitteln, mit denen sie ihr Leben aus eigener Kraft nachhaltig verändern können.

Unser Ziel ist klar: Wir schaffen die Möglichkeiten und die Infrastruktur, die für eine sichere und wohlhabende Zukunft in der Heimat notwendig sind.

Das Erbe von Sam und Norah Owori

Die Sam Owori Projekte wurzeln in der Vision zweier außergewöhnlicher Rotarier: Sam F. Owori und seiner Frau Norah A. Owori. Geboren im Tororo-Distrikt im Osten Ugandas, widmeten sie ihr Leben dem Ideal „Selbstloses Dienen“ (Service Above Self) und brachten Hoffnung und Chancen in ihre Heimat.

Ein Leben im Zeichen rotarischen Wirkens

Sam war eine herausragende Persönlichkeit der rotarischen Gemeinschaft. Er diente als Präsident des Rotary Clubs Kampala, als Distrikt-Governor und als Trustee der Rotary Foundation. Zum Zeitpunkt seines Todes im Juli 2017 war er gewählter Rotary International President-Elect - ein Zeugnis seiner weltweiten Wirkung und seiner tiefen Integrität.

Norah, eine leidenschaftliche Pädagogin, begleitete Sam über 60 Jahre lang im gemeinsamen Dienst. Als langjähriges Mitglied des Inner Wheel Clubs Kampala und später des Rotary Clubs Gaba setzte sie sich unermüdlich für die Stärkung von Frauen und Mädchen ein – ein Anliegen, das bis heute das Herzstück unserer Arbeit bildet.

Eine Vision der Selbstbestimmung

Sam und Norah waren fest davon überzeugt, dass die ärmsten Regionen der Welt transformiert werden können, wenn man den Menschen die Werkzeuge an die Hand gibt, ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern. Sie wählten Sams Herkunftsdorf Kidera als Ort für diesen Wandel.

Heute ehren wir ihr Vermächtnis, indem wir diese Vision in einem ganzheitlichen „Smart Village“-Modell verwirklichen. Wir stellen sicher, dass jeder Bewohner die Fähigkeiten, die gesundheitliche Versorgung und die Chancen erhält, um in der Heimat erfolgreich zu sein.

„Service Above Self“ – Der Herzschlag und die Inspiration hinter den Sam Owori Projekten

Doris

Judith

KIDERA DEVELOPMENT FOUNDATION (KDF),
(gegründet 2024)

Die treibenden Kräfte hinter den Sam Owori Projekten: Doris & Judith

Die Sam Owori Projekte entsprangen einer gemeinsamen Vision und einem tiefen Engagement für den Dienst an der Gemeinschaft. Während die ursprüngliche Inspiration auf die Wurzeln von Sam und Norah Owori in Kidera zurückgeht, wurden der strukturelle Rahmen und die vielfältigen Initiativen, wie wir sie heute sehen, von den beiden Rotarierinnen
Dr. Doris Steinmüller-Nethl (RC Innsbruck Alpin) and Judith Köck (RC Kitzbühel) ins Leben gerufen und aufgebaut.

Im Jahr 2021 starteten sie ihren Weg zur Transformation von Kidera. Später bündelten sie ihr wachsendes Projektportfolio unter dem Namen „The Sam Owori Projects“, um das bleibende Erbe der beiden verstorbenen Rotarier zu ehren – weitere Details finden Sie in der Timeline.

Strategische Leitung & Management: Dr. Doris Steinmüller-Nethl

Als Projektleiterin der Initiative verantwortet Doris die strategische Entwicklung und das operative Tagesgeschäft. Mit ihrem Hintergrund als Physikerin und High-Tech-Unternehmerin steuert sie die komplexe Logistik sowie die umfangreichen Fundraising-Maßnahmen, die notwendig sind, um ambitionierte Ideen in die Realität umzusetzen.

Von der Koordination internationaler Fördergelder bis hin zum ständigen Austausch mit den lokalen Teams in Kidera und Tororo stellt Doris sicher, dass jedes Projekt – von der Schulfarm bis zum Skilling Hub – auf einem Fundament von professioneller Exzellenz und Transparenz steht.

Kreative Umsetzung: Judith Köck

Das Führungsteam wird durch Judith vervollständigt, die in Südafrika aufgewachsen ist und eine tiefe, lebenslange Verbindung zum Kontinent mitbringt. Als Innenarchitektin, spezialisiert auf exklusive Penthäuser und Boutique-Hotels, lässt sie ihren geschulten Blick für Design und Strukturplanung in die Mission einfließen. Judith sorgt dafür, dass die Infrastruktur in Kidera nicht nur funktional und nachhaltig ist, sondern auch durchdacht gestaltet wird, um den langfristigen Bedürfnissen der Gemeinschaft gerecht zu werden.

Partnerschaft auf Augenhöhe & Globale Vision

Zweimal im Jahr reisen Doris und Judith nach Uganda, um die Projekte vor Ort voranzutreiben. Gemeinsam mit Sam und Norahs Söhnen, Stephen und Daniel, arbeiten sie direkt mit den 5.000 Bewohnern von Kidera und Tororo zusammen.

Um die nachhaltige Umsetzung und Verwaltung dieser Initiativen zu gewährleisten, wurde die Kidera Development Foundation ins Leben gerufen. Diese lokale Stiftung vereint die wichtigsten Akteure des Dorfes – darunter Emmanuel Ofumbi, Andrew Chrispin Othieno, Daniel Owori, Clement Opio, John Owori, Schulleiter Godfrey Opano, Priester Paul Mugalya und Wilberforce Kalenge.

Gemeinsam bilden sie die unverzichtbare Brücke zwischen europäischer Unterstützung und lokalem Handeln. Sie übernehmen die Eigenverantwortung für die Projekte, um deren langfristigen Erfolg sicherzustellen.

Angetrieben vom rotarischen Ideal „Service Above Self“ (Selbstloses Dienen) sind Doris und Judith der festen Überzeugung: Die Rettung unserer globalen Zukunft beginnt mit der Stärkung Afrikas. Indem sie die Infrastruktur und das Wissen für die Selbstversorgung bereitstellen, lassen sie die Vision eines „Smart Village“ Wirklichkeit werden.

Engagiert für transparente, wirkungsvolle Entwicklung im Osten Ugandas.

Stephen

Daniel

Stephen und Daniel Owori:
Die nächste Generation

Als Söhne von Sam und Norah sind Stephen und Daniel Owori die unverzichtbaren lokalen Anker der Mission. Seit 2022 arbeiten sie Hand in Hand mit Doris und Judith daran, die Sam Owori Projekte aufzubauen und umzusetzen – und so die Vision ihrer Eltern Wirklichkeit werden zu lassen.

Stephen Owori: Als Erbe von Sam und Vorsitzender des Samuel Owori Trust bringt Stephen umfassende Expertise in Betriebswirtschaft und Politikwissenschaft ein. Mit einer Karriere, die Stationen beim Telekommunikationsriesen MTN und dem National Bureau for NGOs umfasst, leistet er entscheidende regulatorische und strategische Unterstützung. Er ist Gründungsmitglied des Rotary Clubs Tororo Sam Owori.

Daniel Owori: Mit seinem Hintergrund im internationalen Tourismus und Gastgewerbe aus Uganda und der Schweiz sowie Lehrerfahrung in China bereichert Daniel das Projekt um eine globale Perspektive. Er ist aktives Mitglied im Rotary Club Gaba – demselben Club, in dem bereits seine Mutter Norah wirkte.

Gemeinsam schlagen sie die Brücke zwischen internationaler Unterstützung und lokaler Umsetzung. Wie sie oft sagen:

„Die ersten Schritte sind die schwersten, aber viele weitere werden folgen.“

Tief verwurzelt in der Familie, getragen vom Ideal des Dienens.

Rotary in Action: Ein globales Netzwerk für Kidera

Die Sam Owori Projekte sind ein eindrucksvoller Beweis für die Kraft des weltweiten Rotary-Netzwerks. Was 2022 mit dem Rotary Global Grant (GG2126019) „Kidera - Adopt a Village“ begann, hat sich zu einer Mission der ganzheitlichen Transformation entwickelt.

Strategische Leitung & Finanzmanagement

Unter der internationalen Federführung des RC Innsbruck Alpin und dem engagierten Management von Dr. Doris Steinmüller-Nethl fungiert der Club als zentraler Motor dieser Mission.

Als Projektleiterin verantwortet Doris die strategische Entwicklung, die langfristige Finanzierung und managt die operative Umsetzung aller Initiativen. Dies umfasst die komplexe Verwaltung von Fördermitteln der Rotary Foundation (TRF), von Global Grants, District Grants und des Landes Tirol (Österreich) sowie die Koordination von Kernfinanzierungen und Eigenleistungen. So wird sichergestellt, dass jedes Vorhaben – von der Schul-Farm bis hin zu den Ausbildungszentren – auf einem Fundament professioneller Exzellenz steht.

Ein starkes Netzwerk der Zusammenarbeit

Während der RC Innsbruck Alpin das zentrale Management übernimmt, wird diese Mission durch ein breites Netzwerk an Partnern gestärkt, die diese Vision zum Leben erwecken:

Meilensteine gemeinsamer Wirkung

Durch ein lebendiges Netzwerk aus Freiwilligen und Fundraising-Events haben wir Visionen in greifbaren Wandel verwandelt. Indem wir diese Ressourcen in einem professionell verwalteten Rahmen bündeln, haben wir Kidera zu einem hoffnungsvolleren Ort gemacht – und bewiesen: Wenn wir zusammenarbeiten, schaffen wir ein Fundament fürs Leben.

Building a Future at Home.

Partner und Unterstützer: Eine Gemeinschaft, die bewegt

Unsere Mission ist deshalb so erfolgreich, weil ein starkes Netzwerk aus Menschen und Organisationen harmonisch zusammenarbeitet – sowohl durch finanzielle Förderung als auch durch tatkräftigen Einsatz vor Ort.

An alle, die uns zur Seite stehen:
Ein herzliches Dankeschön.

Dankbarkeit, die Kreise zieht

Unser Erfolg gehört einer unglaublichen Gemeinschaft von Unterstützern. Diese Mission wird erst durch die Großzügigkeit und das Ideal des „selbstlosen Dienens“ (Service Above Self) so vieler engagierter Einzelpersonen und Partner möglich.

Im Folgenden ehren wir die Spender und Kooperationspartner (in alphabetischer Reihenfolge), die dazu beitragen, Kidera zu einem Ort voller Hoffnung und Chancen zu machen: